Bei diesen eisigen Temperaturen, steht der Bau des Maya Guesthouse in Nax.
Wir mussten uns Gedanken machen, wie wir zum einen bis zur Schneeschmelze weiterarbeiten können um im Herbst die Eröffnung zu feiern, zum anderen die Qualität erhöhen und die Ökobilanz aufbessern können.
So kamen wir auf die Idee den Bau dorthin zu verlagern, wo das Wetter keine Rolle spielt, in die Halle.
Und das geht so:
Bei unserer Zimmerei Fussenegger in Buchs wurde Holz angeliefert.
…das Holz wurde abgeladen…
…zum Teil fürs Bettenhaus…
…zum Teil fürs Haupthaus.
Danach wurde das Holz gelagert…
…und zum Teil das Dach gebaut.
Aber auch Zimmer werden hier gefertigt und nicht auf der Baustelle in Nax.
Hier sind die Türen zu erkennen. In die Räume daneben werden Strohballen eingesetzt.
Hier das große Fenster und daneben das sogenannte Strohfenster (dieses wurde in unserem Artikel http://mayaguesthouseblog.wordpress.com/2012/01/05/lehmwande-im-maya-guesthouse/ erklärt)
Diese Öffnungen dienen dazu die guten Eigenschaften der Strohballen, die dahinter gesetzt werden in die Zimmer zu lassen.
Anschließend werden die Wände mit Lehm verputzt und die Böden gefliest.
Die acht Gästezimmer werden komplett mit Bad, Türen und Fenstern auf einen LKW geladen, hierher gefahren und anschließend direkt zwischen die Strohwände gesetzt.
Dies wurde beim Strohballenbau in dieser Form noch nicht gemacht.
Jetzt könnte man natürlich sagen, dass das sehr gewagt ist… Ist es auch. Aber auch ein Hotel aus Strohballen auf 1300 Metern ohne Heizung ist gewagt. Trotzdem wird das Maya Guesthouse etwas Einzigartiges und für unsere Gäste etwas ganz Besonderes.

